Zwar meldete die britische Grossbank einen kräftigen Gewinnanstieg im dritten Jahresviertel und will weiter Aktien zurückkaufen, doch die Zinserträge und das Vermögensverwaltungsgeschäft enttäuschten. Laut RBC-Analyst Benjamin Toms dürfte sich nun der Blick auf die grundlegenden Ertragsentwicklungen im Quartal sowie auf deren Auswirkungen auf das neue Geschäftsjahr 2027 richten.

JPMorgan-Analyst Kian Abouhossein rechnet damit, dass die Konsensschätzungen für das Ergebnis je Aktie in den Jahren 2026 bis 2028 im niedrigen einstelligen Prozentbereich sinken werden.

Trotz der jüngsten Korrektur ist die HSBC-Aktie im bisherigen Jahresverlauf noch etwas mehr als acht Prozent im Plus und entwickelte sich damit in etwa wie der Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks . Mit einem Börsenwert von umgerechnet rund 260 Milliarden Euro ist die HSBC die wertvollste Bank ausserhalb Chinas und der Vereinigten Staaten./ck/zb

(AWP)