Der Wetterdienst warnte vor "sehr starken" Regenfällen auf der Halbinsel und im Nordosten des Landes. Ausserdem seien Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern und bis zu 6 Meter hohen Wellen zu erwarten.

Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) soll der Sturm nach Angaben des US-Hurrikanzentrums die USA erreichen und über Südkalifornien hinwegziehen. Zwar werde er sich bis dahin voraussichtlich zum Tropensturm abschwächen. Dennoch würden im Süden des Bundesstaates starke Regenfälle und "gefährliche bis katastrophale Überschwemmungen" erwartet. Gouverneur Gavin Newsom hatte am Samstag für weite Teile des Südens von Kalifornien den Notstand ausgerufen.

Berichten zufolge hatte "Hilary" am Samstag ein erstes Todesopfer gefordert. Ein Mann kam in Folge des Durchzugs von "Hilary" entlang der Pazifikküste von Nordwestmexiko ums Leben, wie die mexikanische Zeitung "El Universal" berichtete. Demnach wurde ein Lieferwagen in der Gemeinde Navolato in Sinaloa weggeschwemmt. Der Fahrer wurde einige Kilometer vom Unglücksort entfernt tot aufgefunden.