Der Swico ICT-Index, der als Prognose für das kommende Quartal dient, sinkt für das Schlussquartal 2026 um 5,5 Punkte auf 104,0 Zähler, wie der Verband am Montag mitteilte. Die schwächeren Prognosen betreffen alle vier Segmente, fallen in der Ausprägung aber unterschiedlich stark aus.
Die Nachfrage nach Digitalisierungs-, Cloud-, Cybersecurity- und Transformationsprojekten bleibe zwar hoch, heisst es. Es dauere aber länger, bis Vorhaben umgesetzt würden. «Viele ICT-Unternehmen berichten von verzögerten Projektentscheiden und einer zunehmenden Zurückhaltung bei Investitionen», so der Verband.
Gleichzeitig verändere das Thema KI den Markt spürbar. Die Technologie schaffe zwar neue Chancen für Wachstum und Produktivität, erhöhe aber auch den Druck, Kompetenzen und Geschäftsmodelle schneller weiterzuentwickeln.
Auch bei der Beschäftigung planen die Unternehmen laut dem Verband zurückhaltender. Gleichzeitig bleibe derweil der Wissenstransfer und die Verfügbarkeit passender Kompetenzen für viele Anbieter eine zentrale Herausforderung.
Der Swico ICT Index misst quartalsweise die konjunkturelle Entwicklung der Schweizer Digitalisierungsbranche in den Bereichen ICT, Consumer Electronics (CE) sowie Imaging, Printing und Finishing (IPF).
sta/ls
(AWP)
