Die Kosten gingen indes noch stärker um gut 8 Prozent auf 3,2 Millionen Franken zurück, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht hervorgeht. In der Folge stieg der Nettoertrag des auf «modulare Lagerhallen» ausgerichteten Immobilienfonds um 1,6 Prozent auf 2,5 Millionen Franken. Die Betriebsgewinnmarge (EBIT) verbesserte sich deutlich auf 71,2 Prozent von 60,9 Prozent per 30. September 2022.
Unter dem Strich reduzierte sich der Gesamterfolg allerdings um 15,3 Prozent auf 2,7 Millionen Franken. Grund für die deutliche Abnahme ist, dass im Vorjahressemester die realisierten Kapitalgewinne mit 1,2 Millionen viel höher ausgefallen waren als im ersten Halbjahr 2023/24 mit nur rund 71'000 Franken.
Die Mietausfallrate verdoppelte sich indes auf 16,3 Prozent. «Der Anstieg ist hauptsächlich auf Mietzinsausfälle zurückzuführen, für die bereits Rückstellungen gebildet wurden und die somit keine materiellen Auswirkungen auf das Nettoergebnis haben», hiess es weiter.
Der Streetbox Real Estate Fund habe sein erstes Halbjahr 2023/24 mit soliden Ergebnissen abgeschlossen, schrieb Procimmo. Das Gesamtvermögen des Fonds sei per 30. September 2023 auf 226,9 Millionen Franken gestiegen nach 220,5 Millionen ein Jahr zuvor. Das Nettovermögen des Fonds kletterte ebenfalls auf 150,0 Millionen Franken. Das sind 7,6 Millionen mehr als vor einem Jahr.
Der Streetbox Real Estate Fund ist vor allem in den wirtschaftsaktiven Agglomerationen in der Westschweiz tätig. Seit Oktober 2016 ist der Fond an der Schweizer Börse SIX kotiert.
jb/cf
(AWP)