In einer ersten Schätzung waren 52,7 Punkte ermittelt worden. Ökonomen hatten im Schnitt mit einer Bestätigung dieser Erstschätzung gerechnet. Der Wert steigt damit weiter über die Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert.

«In der gesamten Eurozone-Industrie hat sich das Wachstum erfreulicherweise weiter verbessert», kommentierte S&P-Chefökonom Chris Williamson. Der Aufschwung habe sich ausgeweitet und mittlerweile alle von der Umfrage erfassten Länder erfasst. Zudem sei der Zuwachs bei den Auftragseingängen inzwischen stark genug, um die Unternehmen zu Neueinstellungen zu ermutigen.

Deutschland hat im September die mit Abstand beste Stimmung in den Industriebetrieben unter den vier grössten Volkswirtschaften. Hier wurde die erste Schätzung überraschend leicht nach oben korrigiert. Allerdings hatte der Stimmungsindikator im August noch etwas höher gelegen.

Für Frankreich wurde der Stimmungsindikator ebenfalls leicht nach oben korrigiert. Er ist damit nicht so stark gesunken wie zuvor gemeldet. In Deutschland und Frankreich, den beiden grössten Volkswirtschaften der Eurozone, lagen die Stimmungsindikatoren jeweils über der Wachstumsschwelle.

In Italien und Spanien sind die Indikatoren ebenfalls überraschend stark ausgefallen und stiegen jeweils wieder über die Expansionsschwelle. Vor allem in den spanischen Industriebetrieben hat sich die Stimmung deutlich verbessert. In beiden Ländern werden jeweils keine Erstschätzungen veröffentlicht./jkr/stk

(AWP)