Die Entwicklung von Medikamenten sei ein risikoreiches Geschäft, das viel Kapital benötige, so der Chef des Interessenverbands der forschenden Pharmaunternehmen der Schweiz. Die Einführung des sogenannten Most-Favoured-Nation-Prinzips in den USA verschärfe den Druck auf die Branche zusätzlich.
Pharmafirmen würden zögern, in der Schweiz Preise festzulegen, die als Referenz für den US-Markt dienen könnten. Diese Entwicklung bedroht laut Buholzer auch Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Steuereinnahmen.
«Wenn wir nichts unternehmen, wird die Bedeutung der Pharmaindustrie in der Schweiz bis 2040 deutlich abnehmen», warnt er. Damit sei langfristig der Wohlstand aller in Gefahr, denn die Branche sei der Wachstumsmotor der Schweiz.
ls/
(AWP)
