Ausgehend von Schätzungen liessen sich voraussichtlich rund 161 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus dem Feld gewinnen, zitierten Staatsmedien am Sonntag Ölminister Mohsen Paknedschad. Da es sich um Süssgas handele, fielen zudem die Erschliessungs- und Betriebskosten geringer aus. Süssgas enthält keinen oder nur wenig Schwefelwasserstoff und ist damit leichter zu verarbeiten.
Die Entdeckung fällt in eine Zeit, in der der Iran mit den wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen Israel und die USA ringt. Die Regierung in Teheran setzt derzeit ihre Energieinfrastruktur instand, die durch Angriffe beschädigt wurde.
Seit Kriegsbeginn Ende Februar ist die Erdgasproduktion um etwa 230 Millionen Kubikmeter pro Tag gesunken. Vor dem Konflikt hatte der Iran nach eigenen Angaben rund 650 Millionen Kubikmeter täglich gefördert. Im Juli hatte ein hochrangiger Regierungsvertreter erklärt, die Kapazität solle in den kommenden Monaten um etwa 100 Millionen Kubikmeter am Tag wiederhergestellt werden.
(Reuters)

