«Ausschlaggebend für den Preisanstieg im August 2026 waren noch immer die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Grosshandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten», erläuterte die Behörde in Wiesbaden. Mineralölerzeugnisse zum Beispiel waren nach Berechnungen des Bundesamtes mehr als ein Drittel (36,1 Prozent) teurer als ein Jahr zuvor. Von Juli auf August des laufenden Jahres zogen die Grosshandelspreise insgesamt um 0,9 Prozent an.

Der Grosshandel ist eine von mehreren Wirtschaftsstufen, auf denen sich das allgemeine Preisniveau bildet. Neben dem Grosshandel zählen dazu die Preise für nach Deutschland eingeführte Güter und die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten. Sie alle wirken auf die Verbraucherpreise ein, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet./ben/DP/zb

(AWP)