Von einem US-Beamten hiess es, man habe es «nicht eilig» und führe positive und konstruktive Gespräche mit dem Iran über Vermittler.

Laut Araghtschi besteht der Plan darin, dass die USA zunächst bestimmte Anforderungen erfüllen. Danach könne dann die Meerenge wieder eröffnet werden. Bei den Anforderungen soll es sich um bereits in dem Rahmenabkommen vom Juni festgelegte Verpflichtungen handeln. Teheran gehe davon aus, dass die «innerhalb von vier oder fünf Tagen umgesetzt werden können».

Das Rahmenabkommen hatte auch auf die Öffnung der Meerenge hinwirken sollen. Angesichts fortdauernder gegenseitiger Angriffe fiel die Vereinbarung aber schnell in sich zusammen. Am Ende des Sieben-Tage-Plans stehe dann der Beginn von Gespräche mit den USA über ein endgültiges Abkommen, sagte der iranische Aussenminister.

Araghtschi sieht Ball im Feld der Amerikaner

In der Vergangenheit hatte die Führung in Teheran unter anderem verlangt, dass die USA eingefrorene iranische Vermögenswerte freigeben, den Krieg an allen Fronten beenden und ihre Blockade iranischer Häfen und Schiffe aufheben. Zudem forderte die Islamische Republik, dass sich Washington nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischt.

(AWP)