Am Dienstag hatten bereits Vertreter der beiden Staaten unter Vermittlung des Golfemirats Katar mehrere Stunden miteinander gesprochen. Trump zufolge nahmen sein Unterhändler Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner an dem Treffen in New York teil. Der Iran wurde Medienberichten zufolge durch Aussenminister Abbas Araghtschi vertreten. Konservative Kreise im Iran kritisierten den diplomatischen Schritt.

Experten warnten jedoch davor, ein mögliches Treffen bereits als Zeichen für Fortschritte im festgefahrenen Konflikt zwischen den beiden Kriegsparteien zu werten. «Diplomatie sollte nicht mit Fortschritt verwechselt werden. Bislang deutet wenig darauf hin, dass der wirtschaftliche und militärische Druck der Trump-Regierung Teheran dazu bewogen hat, von den Forderungen abzurücken, die es als seine zentralen Verhandlungsforderungen betrachtet», schrieb der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz auf X./arb/DP/men

(AWP)