Laut Militär überquerten sie die Grenze nach Syrien von den Israel besetzten Golanhöhen aus. Soldaten seien im Einsatz gewesen, um die Israelis aufzuspüren und zurückzubringen. Sie seien der Polizei übergeben worden. Bei der Grenzüberquerung handle es sich um eine Straftat. Die israelische Armee sagte weiter, sie verurteile «derartige Vorfälle aufs Schärfste».
Immer wieder versuchen Mitglieder der Siedlergruppe nach Syrien zu gelangen. Die Armee griff deshalb bereits öfter ein. Die «Times of Israel» betonte, es gebe einige Abgeordnete der rechtsreligiösen israelischen Regierung, die dieses rechtswidrige Verhalten der Siedleraktivisten unterstützten.
Nach dem Sturz des früheren syrischen Langzeitherrschers Baschar al-Assad Ende 2024 hatte Israel Soldaten in die von den UN kontrollierte Pufferzone zwischen den Golanhöhen und syrisch kontrolliertem Gebiet verlegt. Israel will eigenen Angaben zufolge verhindern, dass sich im Grenzgebiet Israel feindlich gesinnte Extremisten ansiedeln./cir/DP/nas
(AWP)
