Bei Verkäuferinnen und Verkäufern könnte die Fachkräftelücke 2029 am grössten sein: Dem IW zufolge dürften rund 39.100 Stellen unbesetzt bleiben. Ebenfalls stark betroffen sind demnach die Berufsgruppen Kinderbetreuung und -erziehung mit 29.900 sowie Sozialarbeit und -pädagogik mit 23.600 Stellen. Danach folgen Gesundheits- und Krankenpflege (18.700) sowie Bauelektrik (17.400).
Studienautor Alexander Burstedde führt den erwarteten Anstieg unter anderem darauf zurück, dass in den kommenden Jahren viele Menschen in Rente gehen. Zugleich komme voraussichtlich zu wenig Nachwuchs nach - auch, weil weniger Arbeitskräfte aus dem Ausland gewonnen werden könnten. Eine wirtschaftliche Erholung dürfte den Bedarf an Fachkräften zusätzlich erhöhen.
Die IW-Analyse schreibt die Entwicklungen des Arbeitsmarktes auf Grundlage von Daten bis Ende 2024 bis 2029 fort. Sie zeigt auch, wie sich der Fachkräftemangel entwickeln würde, wenn sich aktuelle Trends fortsetzen./cr/DP/zb
(AWP)
