Der neuste Coop-Laden ist ein Grossformat: Der Megastore im Einkaufszentrum Emmen Center in der Luzerner Agglomeration bietet auf 2500 Quadratmetern unter anderem eine Hausbäckerei, ein Käse-Häuschen sowie bediente Fisch- und Fleischtheken inklusive Fischräucherei, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Für die Kundschaft öffnet er am Donnerstag seine Türen.

Die insgesamt 1000 Coop-Supermärkte finden sich in Innenstädten, aber auch in Dörfern und bis hinauf etwa auf die Bettmeralp VS auf knapp 2000 Metern über dem Meer. Die Läden verfügen inzwischen zusammen über eine Verkaufsfläche von rund 1,1 Millionen Quadratmetern - das entspricht umgerechnet gut 150 Fussballfeldern.

Zum Vergleich: Die 659 eigenständigen Supermärkte der Konkurrentin Migros kamen Ende 2025 auf knapp 1,06 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche. Coop betreibt damit deutlich mehr, im Durchschnitt aber kleinere Verkaufsstellen. In Zeiten, in denen Konsumenten aufs Mal weniger, dafür aber öfter einkaufen und dazu nahe gelegene Supermärkte aufsuchen, zahle sich dies aus, ist Coop überzeugt.

Migros plant 140 neue Läden bis 2030

Aber auch die Migros setzt auf neue Standorte. Bis 2030 sollen 140 zusätzliche Filialen eröffnet werden, wie eine Migros-Sprecherin der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage erklärte.

Coop hat in den vergangenen zehn Jahren 124 neue Verkaufsstellen eröffnet und rund 3,5 Milliarden Franken in die Erneuerung der Läden investiert. «Ich sehe noch Potenzial für zusätzliche Standorte», sagte Coop-Chef Philipp Wyss anlässlich der Eröffnung in Emmen.

«Wir sind überzeugt, dass der stationäre Handel eine Zukunft hat», sagte Wyss weiter. «Unter anderem, weil wir jedes Jahr mehr Kundinnen und Kunden begrüssen.»

Coop setzt dabei auf eine enge Verknüpfung von Läden und Online-Supermarkt. So sei es beispielsweise möglich, sich vor der Abfahrt in die Ferien in den Bergen Lebensmittel über Coop.ch in die Coop-Verkaufsstelle im Ferienort liefern zu lassen.

to/cg

(AWP)