«Angesichts dieser hohen Transparenz und einer Dynamik im Auftragseingang, die im laufenden Jahr von Quartal zu Quartal zunimmt, gehen wir nun davon aus, dass unser derzeit für 2027 und 2028 geplantes Angebot die Nachfrage unserer Kunden nicht vollständig decken wird», berichtete Fouquet. «Vor diesem Hintergrund prüfen wir Möglichkeiten, die Kapazität für 2028 über die bereits kommunizierte Steigerung von 30 Prozent hinaus zu erhöhen.»
Im dritten Quartal stieg der Umsatz von 9,3 im Vorquartal auf knapp 11,7 Milliarden Euro, was im Rahmen der Erwartungen der Analysten lag. Die Bruttomarge verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 57,5 Prozent. Unter dem Strich verdiente ASML knapp fünf Milliarden Euro, nach fast drei Milliarden Euro im Vorquartal. Für das vierte Quartal stellte der Konzern einen Umsatzanstieg auf 14,2 bis 15,2 Milliarden Euro sowie eine Bruttomarge von rund 57 Prozent in Aussicht. 2026 sollen die Erlöse 44 bis 45 Milliarden Euro und die Bruttomarge rund 56 Prozent erreichen. Damit zeigte sich der Spezialist für Litografiesysteme etwas optimistischer als noch im Quartal zuvor./nas/stk
(AWP)
