In Kiew gab der Stab bekannt, dass Ermittler und Gerichtsmediziner nun die Toten identifizieren würden. Vermittelt habe den Austausch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, hiess es. Zuletzt hatte es im Juli eine Übergabe von Leichen gegeben. Neben Gefangenenaustauschen und Familienzusammenführungen gehören diese Rückführungen zu den verbliebenen humanitären Kontakten zwischen den Kriegsparteien.
In dem seit fast viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind bisher nach Schätzungen unabhängiger Experten Hunderttausende Soldaten gefallen. Vor allem Russland nennt seit Jahren keine Zahlen mehr zu den getöteten Soldaten in den eigenen Reihen. Für die Ukraine hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj im Februar von 55.000 gefallenen Verteidigern gesprochen. Experten gehen davon aus, dass es deutlich mehr sind./mau/DP/stk
(AWP)
