Insgesamt stieg der Umsatz von Juli bis Ende September 2026 um 15,5 Prozent auf 4,66 Milliarden Franken, wie der Innerschweizer Konzern am Freitag bekannt gab. Dabei kam erstmals seit langem Rückenwind vom Franken, der sich in den letzten Monaten abgewertet hatte. Die Franken-Abschwächung hob den Umsatz um 96 Millionen nach oben.

Auch Käufe und Verkäufe von Geschäftsteilen stützten den Umsatz mit weiteren 331 Millionen. Organisch, also aus eigener Kraft, sei Holcim um 5,1 Prozent gewachsen, hiess es weiter.

Der wiederkehrende Betriebsgewinn EBIT stieg um 16,8 Prozent auf 976 Millionen Franken. Der grösste Teil der Zunahme kam aus eigener Kraft: Das organische Wachstum betrug 12,2 Prozent. Der Kauf und Verkauf von Geschäftseinheiten trug 20 Millionen zum EBIT bei und die Franken-Abschwächung 24 Millionen. Die entsprechende operative Marge erhöhte sich leicht auf 20,9 Prozent von 20,7 Prozent im Vorjahresquartal.

Insgesamt hat Holcim damit die Erwartungen von Analysten übertroffen.

Ziele höher gesteckt

Die Zielen für das Gesamtjahr 2026 schraubte der Konzern erneut höher. Nun erwartet Holcim ein Wachstum des wiederkehrenden Betriebsgewinns um 10 bis 12 Prozent, nachdem bisher ein Plus von rund 10 Prozent angepeilt worden war. Die entsprechende Marge soll weiter steigen. Das Ziel für den Umsatz blieb indes unverändert. Er soll um rund 5 Prozent zulegen.

Zudem peilt Holcim wie bisher einen Free Cashflow von rund 2 Milliarden Franken an. Darüber hinaus soll das Geschäft mit recycelten Bau- und Abbruchmaterialien um über 20 Prozent wachsen.

jb/uh

(AWP)