Sie sollen ab 2042 zu Jahreskosten sechs Prozent des KWO-Stroms erhalten, aber keine Aktienbeteiligung, wie der Kanton Bern am Mittwoch mitteilte.
Die Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet gehören zu den grossen Anlagen des Landes. Mit dem absehbaren Auslaufen der Wasserkraftkonzession im Jahr 2042 und deren Erneuerung machte sich die Berner Kantonsregierung Gedanken zur künftigen Eigentümerschaft der Kraftwerke Oberhasli (KWO). Mehr bernische, weniger auswärtige Beteiligung, so grob das Motto.
Heute gehören die KWO dem bernische Energiekonzern BKW zu 50 Prozent. Hinzu kommen Energie Wasser Bern (EWB) sowie die Elektrizitätswerke von Zürich und Basel mit jeweils 16,7 Prozent.
Rund 30 kleinere Berner Energieversorgen erhoben im Mai ebenfalls Anspruch auf eine Beteiligung.
(AWP)
