Zinkann kam 1928 in Bremen zur Welt, 1945 zog er mit seiner Familie nach Bremen. Nach einem Maschinenbau-Studium samt Promotion startete er den Angaben zufolge 1958 bei der Firma, die sein Grossvater Reinhard Zinkann gemeinsam mit Carl Miele 1899 gegründet hatte. Mehr als vier Jahrzehnte leitete er die Firma, 2004 schied er kurz nach dem Tod seines Geschäftspartners Rudolf Miele 2004 als geschäftsführender Gesellschafter aus. Sein Sohn Reinhard Zinkann ist seit 1999 Mitglied der Miele-Geschäftsleitung.
Mittelständler mit Milliarden-Umsatz
Mit Blick auf das Leben von Peter Christian Zinkann würdigte das Unternehmen seine «entscheidende Rolle» beim Erfolg von Miele. In Zinkanns Zeit brachte das mittelständische Unternehmen etwa einen elektronisch gesteuerten Trockner (1966) auf den Markt, Spülmaschinen mit Besteckschubladen (ab 1986) und die Miele-Schontrommel (2001).
Miele kam im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge auf einen Umsatz von 5,16 Milliarden Euro und damit 2,3 Prozent mehr als 2024. Zum Gewinn macht die Firma mit ihren rund 23.000 Beschäftigten keine Angaben. Das Unternehmen stellt Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen, Kaffee-Vollautomaten, Staubsauger und weitere Haushaltsgeräte her./wdw/DP/he
(AWP)
