Die Zahl der Abreisen bei Lastminute ist seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent gestiegen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Noch stärker legten mit einem Plus von 9,3 Prozent die Buchungen für kühle Reiseziele zu.
Dazu zählen etwa die skandinavischen und baltischen Länder sowie die Schweiz. Bei Familienreisen in kühlere Regionen betrug das Plus gar 19 Prozent.
KI als Reisbegleiter
Neben den eigenen Geschäftszahlen veröffentlichte Lastminute Ergebnisse einer Verbraucherumfrage in fünf europäischen Ländern. Demnach haben 45 Prozent der befragten Ferienreisenden in den vergangenen zwölf Monaten KI für ihre Reiseplanung genutzt.
Laut der Umfrage wären 40 Prozent der Befragten bereit, KI für Preisvergleiche einzusetzen, 29 Prozent für die Suche nach Reisezielen und 25 Prozent für die Zusammenstellung ihres Reiseprogramms. Für Lastminute ist dies interessant, da das Unternehmen einen Grossteil seiner Einnahmen mit Ferienpaketen aus Flügen und Hotels sowie ergänzenden Leistungen während der Ferien generiert.
Denn gut ein Drittel der Befragten nutzt KI auch unterwegs, etwa um Restaurants und Sehenswürdigkeiten zu finden oder Speisekarten zu übersetzen. Gerade hier setzt auch die Strategie von Lastminute an. Konzernchef Alessandro Petazzi hatte zuletzt betont, dass sich das Unternehmen vom Reisevermittler mehr und mehr zum digitalen Reisebegleiter entwickelt.
Die Verbraucherumfrage wurde vom Marktforschungsunternehmen Censuswide durchgeführt.
jl/to
(AWP)
