Raiffeisen besitzt laut den Angaben noch 7,0 Prozent. Nach Abschluss der Transaktion sei die dafür gebildete Aktionärsgruppe aufgelöst worden, so das Communiqué weiter.
Ausserdem kündigte Leonteq für den 21. September eine ausserordentliche Generalversammlung an. Die Einladung mit den Traktanden werde «in Kürze» veröffentlicht.
An der ordentlichen Generalversammlung im April wurde - nicht wie ursprünglich geplant - über den Wechsel im Verwaltungsratspräsidium abgestimmt. Laut den Plänen hätte eigentlich Felix Oegerli das Amt übernehmen sollen. Dieser ist jedoch Teil der Aktionärsgruppe, die das Raiffeisen-Paket kaufte.
Bis zum Erhalt der Genehmigungen und zum Abschluss der Transaktion wollte sich dieser noch nicht zur Wahl stellen. Daher stellte sich der bisherige Präsident Christopher Chambers im April für die Übergangszeit zur Wiederwahl.
An der Generalversammlung war zusätzlich ein Antrag zur Entlastung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung kurz vor Beginn der Versammlung zurückgezogen worden. Grund waren noch laufende aufsichtsrechtliche Überprüfungen, die erst Anfang 2026 gestartet wurden. Stimmrechtsberater und die Aktionärsstiftung Ethos hatten eine Entlastung als verfrüht kritisiert.
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(AWP)
