Der Schokoladen-Hersteller erwartet nun noch ein Wachstum von 0 bis 2 Prozent, nachdem bisher 4 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt worden waren. Als Gründe nennt der Konzern in einer Mitteilung vom Dienstag eine hohe Preissensibilität der Konsumenten sowie die extreme Hitze im Sommer, die den Umsatz in Europa belastet habe.
Besonders im saisonalen Geschäft in Deutschland, der Schweiz und Österreich seien die Auftragsvolumen tiefer als erwartet ausgefallen. In Nordamerika und Asien verzeichnete der Hersteller von Premiumschokolade hingegen robustes Wachstum.
An seinem Ziel, die EBIT-Marge 2026 um 20 bis 40 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr zu verbessern, hält Lindt&Sprüngli derweil fest. Für 2027 erwartet der Schokoladen-Konzern ein positives Volumenwachstum, gestützt auf eine angepasste Preisstrategie, höhere Markeninvestitionen und gesunkene Kakaopreise.
Die mittelfristigen Ziele ab 2028, darunter ein organisches Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent jährlich, bestätigte das Unternehmen ebenfalls.
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(AWP)
