Frankreich habe dabei mit Saudi-Arabien eine Verlängerung zusätzlicher Diesel-Lieferungen vereinbart, hiess es aus dem Élysée-Palast. Die zusätzlichen Mengen sollten so lange geliefert werden wie nötig. Weitere Details wurden nicht genannt.
Zudem wolle Frankreich seine Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien zum Schutz kritischer Energieinfrastruktur ausbauen. Beide Länder wollten ausserdem Infrastrukturprojekte vorantreiben, um ihre Abhängigkeit von der Strasse von Hormus zu verringern, hiess es weiter.
Reise trotz jüngster Angriffe auf Riads Flughafen
Der Besuch fand vor dem Hintergrund des Konflikts im Jemen statt, der sich auch auf Saudi-Arabien selbst auswirkt. Die saudische Regierung unterstützt die international anerkannte Regierung im Jemen im Kampf gegen die Huthi-Miliz. Dabei stand zuletzt auch der Flughafen in der Hauptstadt Riad unter Beschuss.
Die mit dem Iran verbündete Huthi-Milz hat dem arabischen Königreich zuletzt schwere Schläge versetzt. Bei einem Raketenangriff auf den Flughafen in der Hauptstadt Riad in diesem Monat kamen 13 Menschen ums Leben und mehr als 300 wurden verletzt.
Macron war zuvor bereits in den Golfstaaten Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Besuch in Saudi-Arabien war zuvor nicht öffentlich bekannt./arj/DP/mis
(AWP)
