Mark Dittli stehe für einen analytischen, unabhängigen Journalismus mit klarer liberaler Grundhaltung, teilte die NZZ am Mittwoch mit. Er verbinde mehr als 25 Jahre journalistische Erfahrung mit einem starken Leistungsausweis in der Führung von Redaktionen und der unternehmerischen Entwicklung journalistischer Angebote.
Mark Dittli studierte an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule (HWV) Winterthur Betriebsökonomie. Seine journalistische Laufbahn begann der 52-Jährige 2000 bei der «Finanz und Wirtschaft», für die er unter anderem fünf Jahre als Korrespondent aus New York berichtete. Von 2012 bis 2017 war er Chefredaktor der Zeitung.
Ab 2018 arbeitete Dittli während eines Jahres in einem Teilzeitpensum als Redaktor beim Online-Magazin «Republik». Parallel dazu bereitete er die Gründung des digitalen Finanzmagazins «The Market» vor, das er 2019 gemeinsam mit sechs Partnern lancierte und an dem sich die NZZ als Minderheitsaktionärin beteiligte. Ende 2023 übernahm die NZZ sämtliche Aktien. Seit 2024 ist «The Market» auch in Deutschland präsent, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst.
Gujer ist seit 2015 Chefredaktor
Eric Gujer ist seit 2015 Chefredaktor der NZZ. Zuvor war der 64-Jährige Auslandschef. Insgesamt ist er seit 40 Jahren für die NZZ tätig. Unter Gujers Führung ist die NZZ in Deutschland stark gewachsen.
Nun wird Gujer die neu geschaffene Rolle des Herausgebers Deutschland bei der Zürcher Mediengruppe übernehmen. In seiner neuen Funktion soll er sich «mit den grossen Linien der deutschen und internationalen Politik befassen und die publizistische Präsenz der NZZ in Deutschland weiter stärken», wie die NZZ bereits früher mitteilte.
(AWP)
