In einem von geopolitischer und konjunktureller Unsicherheit geprägten Umfeld, hätten sich Anlagen im Secondary Private Equity Market robust entwickelt, da sie auf die langfristige operative Entwicklung von Unternehmen ausgerichtet seien, teilte Matador am Mittwoch mit.
Der innere Wert (NAV) der Gesellschaft rückte dabei per Ende Juni auf 3,07 Franken je Aktie und insgesamt 71 Millionen Franken vor, nach 66,5 Millionen per Ende 2025. Das Portfolio biete weiteres Steigerungspotenzial im zweistelligen Millionenbereich oder von 1,2 Franken je Aktie. Bereits im laufenden Jahr rechnet die Gesellschaft mit einer weiteren klar positiven Entwicklung des Portfolios sowohl betreffend Ausschüttungen als auch in den Bewertungen der Anlagen.
Deutliche Gewinnsteigerung
Bereits Anfang September hatte Matador Angaben zur Ergebnisentwicklung gemacht und bestätigt diese nun. Demnach kletterte der Gewinn währungsbereinigt im ersten Halbjahr um 130 Prozent auf 3,73 Millionen Franken. Unter Einbezug von Währungseffekten und weiteren Einflüssen belief sich das Gesamtergebnis auf 5,04 Millionen Franken.
Zum Anstieg trugen massgeblich Wertsteigerungen bei. Wertzuwächse hatte es im Bereich Small & Mid Buyout und bei Growth- sowie Venture-Capital-Investitionen gegeben. Zudem stützten die Franken-Abschwächung und Einmaleffekte aus Finanzierungserträgen das Ergebnis.
Seit Juni an der Börse
Die Aktien von Matador werden seit Mitte Juni an der SIX Swiss Exchange gehandelt und seit dem 21. September stehen sie im Swiss Performance Index (SPI) sowie im SPI Extra. Von der Aufnahme in die Indizes verspricht sich Matador eine höhere Relevanz für institutionelle und passive Investoren.
mk/hr
(AWP)
