Mercedes-Benz habe den weltweiten Ausbau von Schnellladeangeboten schon früh aktiv mitgestaltet - sowohl mit eigener Ladeinfrastruktur als auch über Beteiligungen, teilte eine Sprecherin des Stuttgarter Autobauers mit. Seither habe sich der Markt dynamisch weiterentwickelt, zahlreiche Anbieter bauten ihre Ladeinfrastruktur kontinuierlich aus und verbesserten sie qualitativ.
Mercedes überprüfe die Ausrichtung des eigenen Ladenetzwerks in den jeweiligen Märkten fortlaufend, «mit dem Ziel, Kundinnen und Kunden bestmögliche Ladelösungen zu bieten und Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den grössten Mehrwert schaffen», so die Sprecherin. Vor diesem Hintergrund habe sich Mercedes entschieden, das eigene europäische Schnellladenetzwerk an Electra zu veräussern.
Ambitionierte Pläne beim eigenen Ladenetz
Anfang 2023 hatte Mercedes-Benz angekündigt, bis Ende dieses Jahrzehnts mehr als 10.000 Schnellladepunkte an 2000 Standorten in Nordamerika, China oder Europa aufbauen zu wollen.
Der Autobauer hatte in den vergangenen Jahren mit Gewinneinbrüchen und Absatzrückgängen zu kämpfen. Entsprechend steuerte der Konzern gegen und drehte an den Kostenschrauben./rwi/DP/stk
(AWP)
