Das russische Aussenministerium hatte am Samstag mit Blick auf bevorstehende Angriffe Ausländer aufgefordert, Kiew zu verlassen. Während des Besuchs traf eine russische Drohne Kiews Nordbrücke. Merz hielt sich gut fünf Kilometer davon entfernt auf.
Er wisse zwar nicht, ob die Drohungen aus Moskau unmittelbar mit seinem Besuch zusammenhingen, sagte Merz. Er lasse sich davon jedenfalls nicht beeindrucken. «Ich unternehme die Reisen, die ich für richtig halte.» Insofern sei ihm das Agieren Moskaus «offen gestanden auch relativ gleichgültig».
Er habe drei Drohnenalarme während seines Aufenthalts bewusst wahrgenommen, sei aber kein Mal in einen Schutzraum gebracht worden. Er gehe davon aus, «dass es keine persönliche Gefährdung für die Mitglieder meiner Delegation und auch für mich persönlich gibt».
(AWP)
