Auf die Frage, inwieweit das Ergebnis der Wahl in Sachsen-Anhalt in seine Entscheidung einfliesse, bei der nächsten Bundestagswahl erneut anzutreten, antwortete Merz: «Ich mache mir im Augenblick über vieles Gedanken, aber nicht über die Bundestagswahl 2029.» Er denke vielmehr «intensiv darüber nach, wie wir zurückfinden können zu einem gemeinsamen politischen Erfolg». Er wisse, «dass wir alle zusammen besser werden müssen, und ich suche nach Wegen, wie wir das hinbekommen».
Dies sei nicht nur eine Frage von rationalem Politikverständnis, sondern auch eine Frage der Zuwendung, der Empathie, der Emotionen. «Ich gehöre nun zu denen, die nicht jeden Tag Emotionen vor sich hertragen. Aber die Bevölkerung will da auch andere Antworten haben.»/bk/DP/jha
(AWP)
