Deutschland sei aber so eng mit dem Schicksal des europäischen Kontinents verbunden, dass man die äussere Sicherheit nicht von der Debatte zu Hause trennen könne. «Deshalb versuche ich meine Freunde, meine politische Partei, die Fraktion davon zu überzeugen, dass das wichtig ist, viel wichtiger als einige der innenpolitischen Debatten, die wir haben», sagte Merz im Hinblick auf die Gefahr durch Russland.

Die Zeit der niedrigen Aufmerksamkeit für den hohen Norden sei vorbei, sagte Merz mit Bezug auf die europäischen Sicherheitsinteressen in der Arktis. Die Region sei ein geopolitischer Hotspot geworden. Russland baue seine Fähigkeiten aus und nutze seine Präsenz dort jeden Tag für hybride Aktivitäten, so der Kanzler weiter./cmy/DP/stw

(AWP)