Merz besuchte am Mittag das Deutsch-Niederländische Corps in Münster, zusammen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte und dem niederländischen Regierungschef Rob Jetten.
Der Kanzler sagte, die kontinentale Friedensordnung sei durch den «gewalttätigen Revisionismus» aus Russland herausgefordert. In der Ukraine tobe seit fast fünf Jahren ein mörderischer Krieg. «Entfesselt hat ihn Moskau in Missachtung und Verachtung von Recht und Ordnung. Dieser Krieg geht uns an, er geht uns sehr direkt an. In der Ukraine steht auch die Sicherheit unseres Teils Europas, in dem wir leben, auf dem Spiel.» Man ringe um eine diplomatische Lösung, obwohl Moskau bisher nicht bereit sei, an den Verhandlungstisch zu kommen. «Deshalb unterstützen wir die Ukraine gemeinsam und mit aller Kraft. Deshalb lassen wir uns nicht durch Moskaus hybride Angriffe beirren.»/hoe/DP/nas
(AWP)
