«Gehen Sie davon aus, dass die Bundeswirtschaftsministerin in Absprache mit den Mitgliedern der Bundesregierung genau das Richtige tut, um die Gasversorgung im Winter sicherzustellen», sagte er. Jetzt von öffentlicher Hand hektische Kaufaktionen auszulösen, wie die AfD das fordere, sei falsch. Das «würde nur dazu führen, dass die Preise an den Gasmärkten so stark steigen, dass wir die Preise gar nicht mehr bezahlen können», sagte Merz. Das schade dann auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Die Füllstände der Gasspeicher liegen aktuell auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von etwas mehr als 54 Prozent. Reiche setzt auf Pipeline-Gas aus Norwegen sowie Flüssigerdgas (LNG)-Terminals. Die Gasspeicher-Betreiber fordern von der Politik Erleichterungen und Anreize, um das Einspeichern von Gas attraktiver zu machen. 2022 war per staatlichen Eingriff Gas gekauft worden, weil nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eine Versorgungskrise drohte. Bezahlt wurde der staatliche Eingriff über eine Gasspeicherumlage für Gaskunden./tam/DP/jha

(AWP)