Der Detailhändler habe die Sortimentsbreite im Onlineshop «in einzelnen Bereichen gezielt reduziert», sagte Migros-Sprecher Andy Zesiger am Samstag zu einem entsprechenden Bericht der Zeitung «Schweiz am Wochenende». Damit wolle man die Prozesse im teilautomatisierten Verteilzentrum kontrolliert hochfahren.
«Parallel dazu erhöhen wir die Kapazitäten schrittweise - ein branchenüblicher Vorgang bei der Inbetriebnahme eines komplexen neuen Logistikstandorts. Das kann dazu führen, dass einzelne Produkte kurzzeitig nicht verfügbar sind, sagte der Sprecher weiter. Darüber informiere man die Kunden auf migros.ch und in der Migros-App. »Wir bedauern die befristeten Unannehmlichkeiten im Liefergebiet von Regensdorf. Sie betreffen einzelne Produkte sowie Teile des Frischesortiments.«
Bislang beobachte die Migros keine negativen Auswirkungen dieser vorübergehenden und lokalen Sortimentseinschränkungen auf den Bestelleingang. »Im Gegenteil: Durch die höhere Kapazität in Regensdorf und die verbesserte Verfügbarkeit von Next-Day-Lieferslots verzeichnen wir ein positives Wachstum", sagte der Sprecher.
Ziel sei es, die volle Kapazität in den kommenden Monaten zu erreichen. Regensdorf ist die Grundlage dafür, das Angebot von Migros Online deutlich auszubauen: ein um 60 Prozent erweitertes Sortiment, mehr Lieferslots und schnellere Lieferungen, hiess es.
jb/
(AWP)
