Die Motive müssten noch abschliessend geklärt werden, sagte der Innenminister. Unter Berufung auf den zuständigen Staatsanwalt führte er aus, dass die Hintergründe rassistischer Natur sein könnten. Weitere Informationen zu möglichen Motiven gab es zunächst nicht.

Zuvor hatte Nuñez angegeben, dass bei dem Angriff eine automatische Waffe verwendet worden sei. Wie die Polizei mitteilte, fielen die Schüsse am Vormittag gegen 10.30 Uhr im Département Yvelines, das im westlichen Teil der Pariser Grossraumregion liegt. Zunächst gab es Schüsse in der Gemeinde Trappes, dann fuhr der Mann den Angaben nach weiter in die angrenzende kleine Gemeinde La Verrière. Laut Nuñez schoss der Verdächtige an drei verschiedenen Orten aus dem Wagen heraus.

Terrorermittlungen laufen

Die Pariser Anti-Terrorstaatsanwaltschaft teilte mit, sie habe eine Untersuchung eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts auf gezielte Tötung in Zusammenhang mit einem terroristischen Vorhaben sowie Waffenbesitz.

Präsident Emmanuel Macron zeigte sich auf der Plattform X tief erschüttert über die Attacke und äusserte Anerkennung gegenüber den Sicherheitskräften.

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu schrieb bei X, Sicherheits- und Justizbehörden seien in vollem Einsatz. Es handele sich um «sehr ernste Vorfälle»./vni/DP/he

(AWP)