Beide Atommächte streiten sich seit langem um ein Gebiet im Himalaya-Gebirge, das aus Pekings Sicht im Süden Tibets und nach Neu-Delhis Position im Norden des indischen Bundesstaates Arunachal Pradesh liegt. 2020 gingen dort Soldaten beider Seiten mit Fäusten und Steinen aufeinander los, was zu Toten auf beiden Seiten geführt hatte. Im vergangenen Jahr hatten sie sich in einem Zehn-Punkte-Papier auf «Frieden und Ruhe» an ihrer Grenze geeinigt. Zudem sollten wieder Touristenvisa ausgestellt und Direktflüge erlaubt werden.

Modi unterstrich jetzt, es sei notwendig, dass beide Seiten die Vereinbarungen und Absprachen zu Grenzfragen einhalten. Beide Seiten seien entschlossen, sich für «eine faire, angemessene und für beide Seiten akzeptable Lösung der Grenzfrage» einzusetzen.

(AWP)