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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABIL - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag für die Dax-Party die Musik leiser gedreht. Am Freitag bleibt der deutsche Leitindex auf Richtungssuche, die auch vom grossen Verfallstermin an den Terminbörsen geprägt sein dürfte. Der Broker IG taxiert den Dax gut zweieinhalb Stunden vor dem Handelsauftakt 0,1 Prozent höher auf 16 773 Punkte. Tags zuvor war er in den ersten Handelsminuten erstmals über die Marke von 17 000 Punkten gesprungen. Seine Jahresendrally seit dem Oktober-Tief hatte er bei 17 003 Punkten auf gut 16 Prozent ausgebaut. Die ganz grosse Begeisterung über die wie erhofft eingetretenen Zinssenkungssignale der US-Notenbank wich schnell einer abwartenden Haltung vor dem EZB-Termin. Zurecht, wie sich später zeigte. Denn die Euro-Währungshüter dämpften trotz deutlich gesunkener Inflation anders als ihre US-Kollegen die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen. In der Folge rauschte der Dax zeitweise bis auf 16 670 Punkte nach unten - ein Verlust von 2 Prozent vom Tages- und Rekordhoch.

USA: - DURCHWACHSEN - Die Aussicht auf eine Zinswende im neuen Jahr hat den Dow Jones Industrial am Donnerstag auf einen weiteren Höchststand getrieben. Er kletterte zeitweise knapp unter die Marke von 37 300 Punkten. Dem Nasdaq 100 und dem S&P 500 fehlen zu einer Bestmarke inzwischen auch nicht mehr viele Punkte. Mit einem Plus von 0,43 Prozent auf 37 248,35 Zähler ging der bekannteste Wall-Street-Index Dow aus dem Tag. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,26 Prozent auf 4719,55 Punkte. Der überwiegend mit Technologiewerten bestückte Nasdaq 100 drehte nach einem freundlichen Start in die Verlustzone und gab letztlich um 0,15 Prozent auf 16 537,83 Zähler nach.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Die wichtigsten Aktienmärkte Asiens haben am Freitag keine einheitliche Richtung gefunden. Konjunkturdaten in China fielen durchwachsen aus. Die Stimulusmassnahmen der Regierung scheinen zwar zu wirken, allerdings blieben die Daten teils hinter den Erwartungen zurück. Immerhin weckt das Hoffnung auf weitere Konjunkturstimuli. Der chinesische CSI 300 mit Werten der Handelsplätze in Shanghai und Shenzhen büsste zuletzt 0,1 Prozent ein, während der Hang-Seng-Index in Hongkong um 2,4 Prozent zulegte. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss 0,9 Prozent höher.

DAX                          16752,23            -0,08 Prozent
XDAX                         16745,99            -0,86 Prozent
EuroSTOXX 50                  4539,16             0,20 Prozent
Stoxx50                       4071,85            -0,07 Prozent

DJIA                         37248,35            +0,43 Prozent
S&P 500                       4719,55            +0,26 Prozent
NASDAQ 100                   16537,82            -0,15 Prozent

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

Bund-Future                135,83            -0,03 Prozent

DEVISEN:

Euro/USD                  1,0985           -0,07 Prozent
USD/Yen                   141,90            0,09 Prozent
Euro/Yen                  155,90            0,02 Prozent

ROHÖL:

Brent                  76,77            +0,16 USD
WTI                    76,77            +0,12 USD

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PRESSESCHAU

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bis 7.00 Uhr:

- SPD-Bundestagsfraktionsvize Matthias Miersch: Spielraum für Klimageld «stark eingeengt», Interview, RND

- Verdi-Chef Frank Werneke droht mit Einzelhandelsstreiks im Weihnachtsgeschäft, Interview, Augsburger Allgemeine

- SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich fordert diplomatische Initiative im Ukraine-Krieg, Interview, Rheinische Post

- SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich: Neues Staatsbürgerschaftsrecht spätestens im April, Interview, Rheinische Post

- Die EU will im Stahl-Zollstreit mit den USA mit einer Erhebung von Gegenzöllen bis nach der Präsidentschaftswahl warten, Interview mit EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis, FT

- Der Vorstand der Deutschen Bank hat sich mit Änderungen am Vergütungsmodell für den Vorstand einverstanden erklärt, FAZ

bis 5.00 Uhr:

- Deutsche Beteiligungs AG will nach Übernahme von ELF Capital Expertise für Eigen- und Fremdkapital bündeln, Gespräch mit Managern Christian Fritsch und Jannick Hunecke, BöZ

- Finanzinvestor CVC könnte japanische Apothekenkette Sogo Medical für 1,2 Milliarden Dollar übernehmen, Nikkei

bis 21.00 Uhr:

- Opposition fordert versprochene Klimageld-Zahlungen ein/SPD verweist auf Steuerentlastung, Gespräch mit Thomas Gebhart, Obmann der CDU/CSU-Bundestagfraktion im Ausschuss Klimaschutz und Energie, Welt

- IAG-Konzernairline British Airways automatisiert mit Künstlicher Intelligenz Teile ihrer Abläufe, unter anderem die Wartung seiner 250 Maschinen, FT

- Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) geht gegen antisemitische Produkte bei Amazon vor, Table Media

- Grossbritannien beendet Vertrag mit General Dynamics über Ausstattung der britischen Armee mit neuem Kommunikationssystem, FT

- Finanzinvestoren Apollo, KKR und Carlyle erwägen jeweils Gebote für britischen Pensionsfinanzierer und -versicherer Pension Insurance Corporation (PIC), FT

- Bau von britischem Atomkraftwerksblock Hinkley Point C soll noch teurer werden als die zuletzt vom französischen Energiekonzern EDF veranschlagten 32,7 Milliarden britischen Pfund, Londoner Regierung will nicht mit Finanzhilfen einspringen nach Zahlungsproblemen des chinesischen EDF-Partners CGN, FT

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/mis/jb

(AWP)