Laut seiner Mitteilung informierte diese Firma, die PK Softech AG, den Edöb am 8. Oktober 2026 über einen Cyberangriff auf ihre IT-Infrastruktur und mögliche Verletzungen der Datensicherheit. Bei dem Angriff wurden Daten von mehreren Vorsorgeeinrichtungen abgezogen, für die das Unternehmen Software-Lösungen bereitstellte.
Betroffen war unter anderem die Pensionskasse des Bundes, die Publica, wie seit mehreren Tagen bekannt ist. Betroffen ist auch die Bernische Pensionskasse (BPK) und die Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK).
In der Folge erstatteten auch betroffene Pensionskassen Meldung beim Edöb, wie dieser weiter mitteilte. Dieser leitete am 14. Oktober 2026 eine informelle Vorabklärung bei der Publica ein und eröffnete schliesslich am 22. Oktober 2026 die formelle Untersuchung gegen die Softech AG.
Der Edöb erwartet von der Untersuchung, ein Gesamtbild über die Personendaten zu gewinnen, welche die betroffenen Pensionskassen dem Softwareunternehmen zur Verfügung stellten. Zudem gelte es, die rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Datenübertragungen und deren tatsächliche Umsetzung sowie den Umfang der abgeflossenen Informationen zu klären.
(AWP)
