Am Samstag hatte das russische Aussenministerium eine Warnung vom Mai an ausländische Staatsbürger und Diplomaten erneuert und sie aufgefordert, Kiew zu verlassen und nicht mehr in die Ukraine zu reisen. Trotzdem kam nun Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Kiew. Die Reise war zuvor aus Sicherheitsgründen nicht angekündigt worden.
Zuletzt hatte das russische Militär seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt verstärkt. Auch tagsüber wird die Dreimillionenstadt immer wieder von russischen Drohnen angegriffen. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion. Deutschland und die Europäische Union sind dabei die Hauptunterstützer des osteuropäischen Landes.
(AWP)
