«Die vorgeschlagenen Massnahmen werden es ermöglichen, die seit langem bestehenden Widersprüche zwischen der zentralen Planung und den Anreizen zu lösen», sagte Díaz-Canel vor Journalisten. Auch Änderungen im Agrarbereich sowie eine Umstrukturierung des Staatsapparats seien vorgesehen. Zudem würden einige für private Akteure bisher verbotene Wirtschaftsaktivitäten künftig erlaubt. Weitere Angaben dazu machte er nicht.

Die US-Regierung hat in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von Sanktionen den wirtschaftlichen Druck auf Kuba erhöht. Washington will dadurch politische und wirtschaftliche Reformen auf der Insel forcieren. Seit der Revolution 1959 unter Fidel Castro sind die Beziehungen zwischen Washington und Havanna angespannt./aso/DP/men

(AWP)