Zuvor hatte es mehrere Berichte gegeben, wonach sich Bolsonaro nach seiner Niederlage wegen möglicher juristischer Probleme in die USA absetzen wolle.
Die Einreise in Argentinien sei in der Provinz Misiones in der Nähe der Iguazú-Wasserfälle auf dem Landweg und mit gültigen Reisedokumenten erfolgt, teilte die Behörde weiter mit. Noch bevor Genaueres über seine Absichten bekannt war, sagten die USA ihm und seiner Familie Visa zu. Ein US-Beamter bestätigte, dass ihnen die Einreise ermöglicht werde. Wohin, wie und wann Bolsonaro von Ecuador aus weiterreisen wollte, war zunächst nicht bekannt.
Brasilianische Justiz will wegen mutmasslicher Geldwäsche ermitteln
Zuvor war Bolsonaro einer Anordnung des Obersten Gerichts in Brasilien nicht nachgekommen, seine Reisepässe binnen 24 Stunden abzugeben. Der in rechten Kreisen angefeindete Richter Alexandre de Moraes hatte Bolsonaros Reisepässe ungültig machen lassen und ihm untersagt, das Land zu verlassen. Die Verfügung erging im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen Bolsonaro und den Anwalt Willer Tomaz. Dabei geht es um mutmassliche Geldwäsche im Zusammenhang mit Unternehmen und Online-Sportwetten.
Bolsonaro hatte die Präsidentschaftswahl am Sonntag gegen Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva verloren./ae/DP/mis
(AWP)
