Das ehemalige Cyber-Ressort des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) sah sich seit 2001 mit Vorkommnissen und Meldungen konfrontiert. Unter anderem war die Rede von illegaler Datenweitergabe durch den NDB über die russische Cybersicherheitsfirma Kaspersky an russische Geheimdienste und einer Datenlöschung im grossen Stil.
Die Vorkommnisse seien durch eine interne und zwei externe Untersuchungen sowie eine Prüfung der Aufsichtsbehörde aufgearbeitet worden. Es hätten sich keine Hinweise auf Datenlöschungen «im grossen Stil» ergeben. Zudem seien Empfehlungen grundsätzlich umgesetzt worden.
Noch nicht geklärt seien die Verdachtsmomente der Zusammenarbeit mit der Cybersicherheitsfirma Kaspersky. Diese seien zur Strafanzeige gebracht worden und Gegenstand von Ermittlungen der Bundesanwaltschaft.
(AWP)
