Nach der Marathondebatte im Ständerat in der Herbstsession wird das EU-Vertragspaket nun in zahlreichen Nationalratskommissionen diskutiert. Federführend dabei ist die Aussenpolitische Kommission (APK-N). Nach den ersten drei Verhandlungstagen hat sie vieles zugunsten der EU-Befürwortenden entschieden.
Beispielsweise ist sie mit 15 zu 9 Stimmen bei einer Enthaltung auf die Vorlage eingetreten, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Beim Lohnschutz will die APK-N dem Ständerat folgen, der den vom Bundesrat übernommenen Sozialpartner-Kompromiss gutgeheissen hat.
Noch keine Entscheide getroffen hat die Nationalratskommission bei zwei weiteren zentralen Teilen des sogenannten Stabilisierungsteils, konkret zur Referendumsfrage sowie zu den Änderungen bei der Personenfreizügigkeit.
(AWP)
