«Russland hat nachweislich immer wieder versucht, verbündete Staaten zu destabilisieren und uns davon abzubringen, die Ukraine zu unterstützen», fügte der Bündnissprecher hinzu. Russlands rücksichtsloses Vorgehen sei gefährlich. Aber man werde sich nicht davon abbringen lassen, die Ukraine weiter zu unterstützen.
Russland spricht von «ukrainischer Verbindung»
In einer über X verbreiteten Nachricht des russischen Aussenministeriums hatte es zuvor unter Berufung auf den russischen Auslandsgeheimdienst geheissen, nach Geheimdiensterkenntnissen der Nato gebe es keine Beweise für eine russische Beteiligung an dem Leipziger Vorfall und Erkenntnisse würden stattdessen auf eine «ukrainische Verbindung» hindeuten. Berlin mache Russland trotzdem verantwortlich - um massive Ausgaben für die Militarisierung im Jahr 2027 zu rechtfertigen.
Die mit Sprengstoff präparierte Drohne war am Abend des 4. August im Sicherheitsbereich des Flughafens Leipzig/Halle in der Nähe einer ukrainischen Frachtmaschine vom Typ Antonow AN-124 entdeckt worden. Die Bundesregierung geht von einem russischen Anschlagsversuch aus./aha/DP/men
(AWP)
