Kim dankte China laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua für die langjährige Unterstützung der sozialistischen Sache Nordkoreas. Die Aussichten für eine Zusammenarbeit beider Länder seien sehr vielversprechend, sagte er demnach.
Kims Besuch fiel kurz vor den 76. Jahrestag des Eintritts chinesischer Truppen in den Koreakrieg, der in China «Krieg zum Widerstand gegen die USA und zur Hilfe für Korea» genannt wird. Dass Kim auch den chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang traf, wie zuvor Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf eine anonyme Regierungsquelle meldete, wurde von chinesischer Seite nicht bestätigt.
Kim besichtigte zudem eine Autofabrik in Dandong, ehe er das Land über eine vor wenigen Wochen eingeweihte Grenzbrücke über den Yalu-Fluss in Richtung Nordkorea wieder verliess.
Bereits am Vortag hatten sich Hinweise auf einen bevorstehenden Besuch hochrangiger nordkoreanischer Vertreter in Dandong verdichtet. Berichten zufolge wurden die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt an der Grenze zu Nordkorea verstärkt.
China ist der wichtigste Handelspartner des wegen seines Atomwaffenprogramms mit UN-Sanktionen belegten Landes. Zuletzt hatten die zwei Staaten ihre Partnerschaft weiter vorangetrieben. Im Juni war der chinesische Präsident Xi Jinping zu einem Staatsbesuch nach Nordkorea gereist. Mitte Oktober wurde zudem eine rund drei Kilometer lange, vierspurige Strassenbrücke über den Grenzfluss Yalu eröffnet, die das chinesische Dandong mit der nordkoreanischen Stadt Sinuiju verbindet und den Handel zwischen beiden Ländern erleichtern soll./fkr/DP/zb
(AWP)
