Sicherheitshalber seien daraufhin diverse Alarmstarts ausgelöst worden, teilte die Polizei mit. Eurofighter waren laut Flughafensprecher im Einsatz, um die Maschine zu begleiten. Polizisten rückten in einem Grossaufgebot an den Flughafen aus.

Gegen Mittag war der Zielflughafen der Maschine in Nürnberg wegen des möglichen Luftnotfalls abgeriegelt worden. «Die Überprüfungen vor Ort haben ergeben, dass keine Gefahr besteht», teilte die Polizei später mit. Die Ermittlungen zur Ursache für den Alarm laufen.

Crew zunächst nicht erreichbar

«Wir hatten auf etwa Hälfte der Strecke gegen kurz nach 11.00 Uhr einen Code direkt aus dem Cockpit, der auf eine Geiselnahme schliessen liess», erläuterte der Polizeisprecher die Lage kurz vor Mittag. «Da wir daraufhin das Cockpit nicht mehr erreichen konnten, beziehungsweise der Tower das Cockpit nicht mehr erreichen konnte, mussten wir eben vom Schlimmsten ausgehen, eben dass es sich tatsächlich um eine Geiselnahme handeln könnte.»

Gegen 12.10 Uhr sei der Flieger dann «sehr pünktlich» in Nürnberg gelandet. «Wir hatten in diesem Zeitraum, also innerhalb dieser Stunde, den Airport aus Sicherheitsgründen erstmal abgesperrt mit einem Grossaufgebot von Polizeieinsatzkräften», sagte der Sprecher. Schliesslich sei Entwarnung gegeben worden, allen Insassen des betroffenen Fliegers gehe es gut./aro/DP/men

(AWP)