Für Entlastung sorgte am Erdölmarkt die Aussicht auf sinkende Zinsen in den USA. Am Mittwochabend hatte die US-Zentralbank Federal Reserve ihre Leitzinsen unverändert gelassen, zugleich aber Signale für Zinssenkungen im kommenden Jahr gesendet. Von niedrigeren Zinsen dürfte die Konjunktur der Vereinigten Staaten und damit die Rohölnachfrage in der grössten Volkswirtschaft der Welt profitieren.
Dennoch bleibt die Lage am Ölmarkt fragil. Die Preise notierten derzeit nur leicht über ihren halbjährigen Tiefständen. Für Preisbelastung sorgt unter anderem ein wachsendes Angebot aus den USA. Daneben hat der grosse Ölverbund Opec+ zuletzt für Verwirrung gesorgt, weil er zusätzliche Förderkürzungen als freiwillig bezeichnet hat. Unter Marktteilnehmern hat das die Frage aufgeworfen, inwieweit die Kürzungen auch umgesetzt werden./bgf/jha/
(AWP)