Zur Wochenmitte waren die Ölpreise noch um jeweils mehr als zwei Dollar gefallen. Der Preis für US-Rohöl rutschte dabei erstmals sein Anfang Juli unter die Marke von 70 Dollar. Für Preisdruck sorgte die Skepsis, die den jüngsten Förderkürzungen des Ölverbunds Opec+ entgegengebracht wird. Zuletzt hatten die Mitgliedsstaaten der Opec+ ihre Produktion zwar zusätzlich gekürzt. Weil der Schritt aber als freiwillig bezeichnet wurde, wird am Markt an der Umsetzung gezweifelt.

Zuletzt wurden die Ölpreise allerdings durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA gestützt. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 4,6 Millionen auf 445 Millionen Barrel gefallen waren. Der Rückgang ist deutlich stärker als von Experten erwartet. Eine Verringerung der amerikanischen Ölreserven sorgt in der Regel für Auftrieb bei den Ölpreisen./jkr/jsl/jha/

(AWP)