Trotz des leichten Rückgangs halten sich die Notierungen am Ölmarkt auf einem erhöhten Niveau. Seit Montag hat sich Rohöl aus der Nordsee der Sorte Brent um mehr als drei Dollar je Barrel verteuert, nachdem weiter keine Einigung für ein Ende des Iran-Kriegs in Sicht ist.

Bei den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran scheinen die Fronten verhärtet. Zuletzt wurden Pläne des Iran bekannt, für die Durchfahrt der Strasse von Hormus künftig eine Gebühr zu kassieren, auf die von passierenden Schiffen verursachten Umweltschäden.

Nach Einschätzung Anlagestrategen des dänischen Online-Handelshauses Saxo Markets ist in den kommenden Handelstagen mit Kursschwankungen am Ölmarkt zu rechnen. Solange die diplomatischen Bemühungen zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus keine Erfolge zeigen, dürfte dies «ein bestimmendes Merkmal bleiben». Zuletzt haben Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) und der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) gezeigt, dass die höheren Ölpreise die Nachfrage auf dem Weltmarkt bremsen./jkr/jsl/stk

(AWP)