Am Ölmarkt wurde der deutliche Preisanstieg der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt. Seit Montag hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als fünf Prozent verteuert, nachdem der Iran-Krieg mit gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran wieder aufgeflammt war. Am Mittwoch war die Notierung noch zeitweise bis auf 97 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit einem Monat.
Am Markt wurde auf Aussagen von US-Präsidenten Donald Trump verwiesen. Dieser hatte deutlich gemacht, dass die erneuten Angriffe auf den Iran nur von kurzer Dauer sein würden. Der Iran-Krieg bleibt beim Handel mit Öl das bestimmende Thema. Am frühen Morgen ist der Golfstaat Kuwait erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Die Luftabwehr wehre «feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab», teilte das Militär des mit den USA verbündeten Landes auf der Plattform X mit.
«Die jüngste Eskalation dürfte den Markt stützen», sagte Dennis Kissler vom Finanzdienstleister BOK Financial Securities. Allerdings wies er auch darauf hin, dass sowohl die USA als auch der Iran nach Wegen zur Deeskalation suchen. «Weitere Friedensgespräche könnten die Preise schnell wieder sinken lassen.»/jkr/stk
(AWP)
