Zwar setzen die vom Iran unterstützten Huthi ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien fort. Bislang ist jedoch unklar, ob dadurch die Öllieferungen des weltweit grössten Rohölexporteurs beeinträchtigt wurden. «Die Angriffe der Huthi haben bislang nicht zu den schweren Lieferunterbrechungen geführt, die der Markt befürchtet hatte», sagte Takahiro Asaoka, leitender Volkswirt beim Itochu Research Institute, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Deshalb gehe ein Teil des geopolitischen Risikoaufschlags bei den Ölpreisen zurück. Auch die schwächeren Nachfrageprognosen der IEA belasteten die Notierungen.
Die Versorgungslage am Ölmarkt bleibt nach monatelangen Beeinträchtigungen durch den Krieg zwischen den USA und dem Iran dennoch angespannt. Brent-Öl hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 70 Prozent verteuert./stk/mis
(AWP)
