Gestützt wurden die Ölpreise erneut durch die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und die gestiegenen Rohölpreise. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen. Zudem hat Jordanien den Beschuss mit sechs weiteren Raketen aus dem Iran gemeldet.

In der zweiten Juni-Hälfte und Anfang Juli war der Ölpreis wegen der Hoffnung auf eine anhaltende Waffenruhe im Nahen Osten Schritt für Schritt bis auf 70 Dollar gefallen. Doch aus der Hoffnung wurde nichts und der Ölpreis zieht seitdem wieder kräftig an. Der Brent-Preis liegt aber noch deutlich unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Grund für den starken Anstieg im Frühjahr war der von den USA und Israel Ende Februar begonnene Iran-Krieg./jsl/jha/

(AWP)