Die Notierungen am Ölmarkt haben damit einen grossen Teil der Gewinne im Wochenverlauf wieder abgegeben. Seit Montag hat sich Rohöl aus der Nordsee der Sorte Brent aber immer noch um fast zwei Dollar je Barrel verteuert, nachdem weiterhin kein Ende des Iran-Kriegs in Sicht ist.
Zwischen den USA und dem Iran gibt es keinen Durchbruch. Zuletzt wurden Pläne des Iran bekannt, für die Durchfahrt der Strasse von Hormus künftig eine Gebühr zu kassieren, auf die von passierenden Schiffen verursachten Umweltschäden.
Nach Einschätzung Anlagestrategen des dänischen Online-Handelshauses Saxo Markets ist immer wieder mit deutlichen Kursschwankungen am Ölmarkt zu rechnen. Solange die diplomatischen Bemühungen zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus keine Erfolge zeigen, dürfte dies «ein bestimmendes Merkmal bleiben».
Zuletzt haben Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) und der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) gezeigt, dass die höheren Ölpreise die Nachfrage auf dem Weltmarkt bremsen./jkr/jsl/jha/
(AWP)
